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HA 2 – Mariengrotte

Die Mariengrotte (Lourdes) entstand nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1953. Karl Kremer war der Erbauer, der nach glücklicher Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft sein Versprechen, eine Grotte zu erbauen, einlöste und umsetzte. Im Mai wird dort eine Andacht zu Ehren der Muttergottes ge­halten.

Was ist eine Lourdesgrotte?
Am 11. Februar 1858 sah das 14 jährige Hirtenmädchen Bernadette Soubirous in einer Felsgrotte bei Lourdes in Südfrankreich zum ersten Mal die »Dame«, die sich als »unbefleckte Empfängnis« vorstellte. Die Erscheinung wiederholte sich bis zum 16. Juli an weiteren 17 Tagen. Dabei lud Maria die Menschen zur Wallfahrt an diesen Ort, vor allem aber zu Gebet und Buße ein. Zu der Grotte, in der auch eine Quelle entsprang, sind seither Millionen von Pilgern mit ihren leiblichen und seelischen Nöten gekommen. Die Zahl der kirchlich an­erkannten Wunder ist zwar nicht sehr groß (bis heute sind es ca. 60), aber der Glaube der Pilger weiß mehr. Vor dem Bildnis der »Madonna von Lourdes«, das es in vielen Gemeinden gibt, suchen auch heute noch Menschen nach Heil und Heilung.